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Neuigkeiten zu den Ländlichen Innovatonssystemen – Oktober 2026
Neuigkeiten zu den Ländlichen Innovationssystemen –
Oktober 2026

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

so bunt wie der Herbst sind diesmal auch unsere Informationen zur Förderung „Ländliche Innovationssysteme“. Die wichtigste Neuerung betrifft den Stichtag für die Freigabe von Zahlungen. Außerdem erfahren Sie, was es als LIN-Manager:in bedeutet, Kümmer:in zu sein, und wie Reisezeiten in der Zeiterfassung gebucht werden sollen. Abgerundet wird der Newsletter durch aktuelle Veranstaltungshinweise und weitere Fördermöglichkeiten.

Wir wünschen Ihnen wie immer ein informatives Leservergnügen.

  • Die FFG-Bewilligende Stelle 77-03 Ländliche Innovationssysteme informiert

  • Wir für Sie – „Rund um 77-03“ – Förderungen & Veranstaltungen

 

Die FFG-Bewilligende Stelle 77-03 Ländliche Innovationssysteme informiert

Neue Meldefrist für die Freigabe von Zahlungsanträgen

Ab 1. Oktober 2026 gilt ein neuer Stichtag für die Freigabe von Zahlungsanträgen in der Digitalen Förderplattform (DFP). Die Meldefrist für die Bewilligende Stelle (BST), die Zahlungsanträge gegenüber der AMA freigeben muss, ist ab sofort der Monatserste (nicht mehr der 24. eines Monats).

Vom Zahlungsantrag zum Zahlungseingang der Projektbetreuer:innen:

  1. Der Zahlungsantrag wird von der Bewilligenden Stelle geprüft

  2. Hat der/die Projektbetreuer:in alle Auflagen eingehalten (z. B. Publizität) und Kosten richtig abgerechnet, wird der Betrag laut Zahlungsantrag von der BST freigegeben.

  3. In der DFP erhält die Zahlung den Status „Zum SAS“.

  4. Am Monatsersten wird der Zahlungslauf bei der AMA gestartet.

  5. Es dauert mindestens zwei Monate, bis die Fördersumme dem Projektkonto gutgeschrieben wird.

Beispiel: Ein Zahlungsantrag wurde bis inklusive 1. Oktober von der BST in der DFP freigegeben. Die Zahlung wird von der AMA für die Auszahlung voraussichtlich Ende November / Anfang Dezember berücksichtigt.

Hinweis: Sollte eine Zahlung von der AMA in einer Stichprobe zur Überprüfung („5 % VOK“) gezogen werden, kann sich die Auszahlung um weitere Monate verzögern.


Speziell für unsere neuen LIN – Kümmern und weiterbilden

Wer ein Ländliches Innovationsunterstützungsnetzwerk (LIN) startet, hat gerade zu Beginn viel um die Ohren. Das Netzwerk muss aufgebaut und die richtigen Leute zueinandergebracht werden. Dabei reicht es nicht aus, die eigene Region wie die eigene Westentasche zu kennen. Ähnlich einer Landwirtschaft benötigt man einen gut aufbereiteten Boden, damit etwas Neues für die Region entstehen und erfolgreich etabliert werden kann. Gefragt sind die sprichwörtlichen Kümmerer.

Einige Tipps, wie man als Kümmerer oder Kümmerin ein LIN erfolgreich aufbauen und etablieren kann, finden LIN-Manager:innen im Handbuch Schritt für Schritt zum Innovationsnetzwerk. Das im Handbuch auf den Seiten 79 – 81 beschriebene Kompetenzprofil für Innovationsmanager:innen dient auch als Orientierung bei der Auswahl geeigneter Weiterbildungen.

Nach der Weiterbildung ist vor dem LIN-Fortschrittsbericht:

  • Inhaltlichen Bezug herstellen: Bitte beschreibt zu jeder besuchten Weiterbildung, inwiefern sich diese inhaltlich auf das eigene LIN bezieht.
  • Teilnahme nachweisen: kümmert euch bitte um eine Teilnahmebestätigung bzw. ein Weiterbildungszertifikat, aus dem Titel und Datum der Weiterbildung hervorgehen. Wir benötigen diese Nachweise als Bewilligende Stelle, um die Fördervoraussetzungen prüfen zu können.

Richtig vernetzen, aber wie? Zeit ist Geld 😊

Das Um und Auf jeglicher LIN-Tätigkeit ist erfolgreiche Vernetzung. Diese muss daher auf unterschiedlichen Ebenen erfolgen. Gemeinden sind dabei genauso wichtig wie Regionen oder nationale Kontakte. Vernetzung ist aber nicht gleich Vernetzung: verschiedene Stakeholder und Akteur:innen müssen angesprochen und aktiviert werden. Dafür wiederum müssen verschiedene Barrieren und Grenzen überwunden werden: sprachliche und geografische. Während sprachliche bedeuten, auf Augenhöhe und in der Sprache des Gegenübers zu reden, bedeuten geografische oftmals lange An- und Abreisezeiten, wenn man den persönlichen Kontakt sucht.

Nachdem Ländliche Innovationsunterstützungsnetzwerke zu 100 % von Bund, Ländern und EU gefördert werden, müssen LIN-Manager:innen eine möglichst genaue Zeit- und Leistungserfassung führen. Dabei gilt: An- und Abreisezeiten zu Weiterbildungen, Beratungen, Vernetzungstreffen, etc. – also sämtlichen Veranstaltungen, an denen LIN-Manager:innen teilnehmen – können erfasst und der jeweiligen LIN-Tätigkeit zugeordnet werden.

 

Wir für Sie – „Rund um 77-03“ – Förderungen & Veranstaltungen

FFG: Dissemination 2026 - Einreichungen bis 28.11.2026

Insbesondere Manager:innen von 77-03 LIN-Projekten aufgepasst: Die FFG unterstützt im Rahmen der Ausschreibung Veranstaltungen und Dissemination 2026 kleine Projekte im Ausmaß von 20.000 EUR zur Informations- und Wissensverbreitung über Forschung, Technologie und Innovation. Maximal 70% der Kosten werden gefördert.

Antragstellende benötigen verpflichtend eine vom BMIMI unterzeichnete Absichtserklärung. Die Vorlage finden Sie auf der Website.

Einreichungen sind laufend bis 28.11.2026 möglich.

👉 Zur Ausschreibung und Einreichung


Laura Bassi Projekt #sheBOOST

Zu viele großartige Ideen scheitern meistens nicht am Potenzial, sondern an der Finanzierung. Das will das Laura Bassi Projekt #sheBOOST jetzt ändern.

#sheBOOST bietet Wiener Gründerinnen, Einzel- und Kleinstunternehmerinnen, Kunst- und Kulturschaffenden sowie Frauen, die einen Verein federführend leiten, eine neue Möglichkeit, ihre Ideen zu verwirklichen. Geboten wird eine professionell begleitete Crowdfunding-Kampagne plus Zuschuss obendrauf. Darüber hinaus können die Teilnehmerinnen genau jene Unterstützung wählen, die sie brauchen: Coaching für Netzwerkaufbau, Umsetzungsenergie und Finanzen.

Die 4. Ausschreibung ist noch bis 26.02.2027, 12:00 Uhr geöffnet. Nähere Informationen zur Förderung finden Sie auf der Ausschreibungsseite.

Bewerben Sie sich bei Interesse für einen von 15 Plätzen bei sheBOOST. 

👉 Zum Programm und Bewerbung


Neue EU-Strategie für Forschung und Innovation im Agrifood-Bereich

Die Europäische Kommission hat einen strategischen Ansatz für Forschung und Innovation für Land- und Forstwirtschaft, ländliche Räume und Lebensmittelsysteme verabschiedet. Er führt AgRI 2040 und Food 2040 unter einer gemeinsamen strategischen Ausrichtung zusammen und soll die künftige EU-Forschungs- und Innovationspolitik in diesen Bereichen prägen.

Ein besonderer Fokus liegt darauf, Forschungsergebnisse stärker in die Praxis und auf den Markt zu bringen: durch Co-Creation, Erprobung und Demonstration unter realen Bedingungen sowie eine stärkere Unterstützung von Deployment und Market Uptake. Dabei werden auch Start-ups, Scale-ups und KMU gezielt adressiert. Die Umsetzung ist im Rahmen von Horizon Europe 2028–2034 sowie in relevanten Teilen des künftigen European Competitiveness Fund vorgesehen.

👉 Zu den Informationen und Details


18. November, Graz: Zukunftstag 2026 - Gemeinsam Zukunft gestalten

Unter dem Motto „LET’S TRANSFORM!“ laden Joanneum Research und die Steirische Wirtschaftsförderung SFG auch heuer wieder zum Zukunftstag ein.

Inspirierende Keynotes, interaktive Sessions und vielfältige Möglichkeiten zur Vernetzung bringen Wirtschaft, Wissenschaft und öffentliche Institutionen zusammen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie wir aktuellen technologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen aktiv begegnen und Transformation nachhaltig gestalten können.

Der Zukunftstag schafft Raum für Austausch, Kooperation sowie neue Impulse und zeigt, wie Veränderung gemeinsam erfolgreich gestaltet werden kann. 

👉 Jetzt zum Zukunftstag 2026 registrieren

 

Mit besten Grüßen
Ihr Team der Bewilligenden Stelle für 77-03 Ländliche Innovationssysteme

Bei Fragen und Anliegen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass Antworten auf diesen Newsletter nicht möglich sind. Kontaktieren Sie uns stattdessen per E‑Mail: regionaleinnovationssysteme@ffg.at.

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FFG Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
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